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Foto: Christine Ziesecke
Fast 15 Jahre ist es her, dass unter dem ökumenischen Dach der Urberacher Kirchen zum ersten „Essen für Alleinstehende“ in der Petrusgemeinde eingeladen wurde. Seither bekommen Menschen, die alleine leben, alle 14 Tage in geselliger Runde gegen eine kleine Gebühr ein abwechslungsreiches frisches Mittagsmahl einschließlich Geselligkeit, Herzlichkeit und Wärme serviert.
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Insgesamt etwa zehn Helferinnen wechseln sich immer in Viergruppen ab - das Team hat sich seit Jahren kaum verändert, „Wir freuen uns aber auch sehr über Verstärkung“, seufzt Sabine Fichtbauer, die Gründerin und heute noch das Herzstück der Aktion und fast jeden 2. Montag dabei. Finanziell ist der Kreis völlig unabhängig. „Wir brauchen keine großen Zuschüsse, wir kommen mit den vier Euro pro Person immer so aus.“ Alles wird frisch gekocht, Fertiges gibt’s nicht in unserer Küche. Eingekauft wird selbstverständlich nur saisonbetont, außerdem meist das, was es gerade im Angebot gibt. Gekocht wird frisch am Montagvormittag, auch wenn die genaue Zahl der Gäste nie vorhersehbar ist. Allerdings gibt es schon viele Stammkunden, die sich abmelden, wenn sie in Urlaub fahren oder krank sind. An Weihnachten gibt es wie an Ostern besondere Menüs und kleine Überraschungen. „Und wenn jemand, der sonst regelmäßig kommt, mal 14 Tage nicht da war, schauen wir schon mal nach, was los ist“ – karitativer Rundum-Service.
„Alle Alleinstehenden sind herzlich eingeladen, ohne Altersbegrenzung nach unten!“ Ein paar Esser mehr verkraften die Petrusküche und das Team ohne weiteres noch. Und wer freut sich schließlich nicht über ein leckeres Essen zu einem günstigen Preis und dazu bald zwei Stunden nette Unterhaltung? Wer nicht mehr gut zu Fuß ist und einen Fahrdienst benötigt, kann sich in der Petrusgemeinde melden: Telefon 06074 / 6 11 33
Christine Zisecke
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. Februar 2012 um 17:03 Uhr |