Samstag, 11. Februar 2012
Losung und Lehrtext für Samstag, 11. Februar 2012:

Ruft laut, rühmt und sprecht: Der HERR hat seinem Volk geholfen!
Jeremia 31,7

Herr, gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort.
Apostelgeschichte 4,29
2010-03-05: Über den ganzen Erdball mit den Frauen aus Kamerun verbunden - Nächstes Jahr schildern Frauen aus Chile ihre Sorgen und Nöte beim Weltgebetstag Drucken E-Mail

„Alles, was Atem hat, lobe Gott“ – diesen Aufruf, den die Frauen aus Kamerun über die Gottesdienstordnung des diesjährigen Weltgebetstags gestellt haben, haben sie auch mit mehreren Bibelstellen belegt und immer wieder verdeutlicht, dass über allem Elend auch in ihrem eigenen Land immer noch der Dank für Gottes Schöpfung steht. 

 

 

 

„Wir brauchen uns nicht zu fürchten, wenn die Trockenzeit anhält und das dürre Land kein Getreide mehr hervorbringt, wenn Überschwemmungen, Erdrutsche und andere Katastrophen unser Land zerstören. Komm, heiliger Geist, erfülle alles mit deiner Liebe und Kraft.“ Diese Zuversicht auch in unseren Breiten den Menschen glaubhaft zu machen, war für die beiden ökumenischen Gottesdienstteams keineswegs leicht; sie untermalten es mit kurzen Anspielen und schilderten etwa in Urberach die Situation in Kamerun aus erster Hand – Gottesdienstbesucher Tom Utberg hatte selbst zwei Jahre in dem Land gelebt und schilderte es aus seiner Erfahrung. 

  Während die Gottesdienstbesucher in Ober-Roden anschließend angeregt im evangelischen Gemeindehaus bei Bibelkuchen und bei Kameruner Bananen- und Kokoskuchen plauderten, pilgerten in Urberach die Gäste aus der Galluskirche ins nahegelegene DRK-Heim am Festplatz, wo eine verschwenderische Fülle kräftiger wie auch süßer afrikanischer Landesspezialitäten gut beschriftet auf sie wartete. Ob Anananas-Mango-Fleischtopf, Hähnchen in Erdnusssoße oder Maismehl-Bällchen, ob Puffpuff oder ChinChin (beides leicht süße Gebäcke) oder Bananen- und Kokosnusspudding – zusammen mit Zitronengrastee wurde alles mutig probiert und danach kräftig diskutiert und gelobt, und die Rezepte gabs auch noch zum Nachkochen mit nach Hause.

Im kommenden Jahr wird der Weltgebetstag ein ganz besonders offenes Ohr in der Welt benötigen: dann sind die Frauen aus Chile (korr.) mit all ihren aktuellen Sorgen und Nöten für die Gottesdienstordnung zuständig. 

Christine Ziesecke (Offenbach-Post)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 19:45 Uhr