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Glauben und Glaubensbekenntnisse standen im Mittelpunkt der Konfirmandenfreizeit im Frühjahr 2010. Vom 16. bis zum 18. April 2010 verbrachten 25 Jugendliche mit ihren Teamern und unseren Pfarrern ein intensives Vorbereitungswochenende zum Vorstellungsgottesdienst auf der Burg Rieneck im Spessart. Der Schwerpunkt lag auf dem Apostolischen Glaubensbekenntnis, von dem auch der Vorstellungsgottesdienst am 2. Mai handeln wird.
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Am Freitag den 16. April trafen sich morgens auf dem Festplatz Konfirmanden, Teamer und Pfarrer. Dann ging es mit dem Bus in Richtung Rieneck.
Um die etwas morgenmüde Gruppe in Schwung zu bringen, gab es dort ein kurzes Warm-Up-Spiel, bevor die erste Arbeitsphase startete. Nachmittags wurde über die einzelnen Sätze des Apostolischen Glaubensbekenntnisses gesprochen. Von den Konfirmanden kamen sehr interessierte und teilweise auch kritische Fragen. Dabei ging es vor allem um den eigenen Glauben, zum Beispiel an die Schöpfungsgeschichte oder an Jesu Auferstehung.
Das Abendprogramm wurde von den Teamern gestaltet. Nach einem Improvisationstheater und dem sehr unterhaltsamen Versuch, Eier möglichst bruchsicher und raffiniert zu verpacken, so dass sie einen Fall aus der Höhe unbeschadet überstehen, traf sich die Gruppe noch zu einem Abendabschluss in der Burgkapelle. Mit Kerzenschein und Musik klang ein schöner Tag aus.
Der Samstag wurde der intensiven Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes gewidmet. An diesem Abend fanden die „Olympic Rieneck Games“ unter den Augen der hohen griechischen Gottheiten Zeus, Poseidon, Aphrodite, Athene und Hera statt (alias Oliver Mattes, Karsten Ruthenberg, Mara Bierbrauer, Tatjana Müller und Sonja Mattes). Es fanden sich sogar Teamer, die in die Rolle von Michelle Hunziker und Thomas Gottschalk schlüpften und durch die Veranstaltung führten. Das Motto lautete entgegen dem der Olympischen Spiele: „Dabei sein ist eben nicht alles!“
Das spornte die vier Teams so an, dass sie in Disziplinen wie „Staffellauf“, „Wagenrennen“, „Segelfliegen“ oder „Stabhochsprung“ mit großem Teamgeist um den Sieg kämpften. Ihre Teams vertraten sie mit selbst geschriebenen Hymnen und handgemalten Flaggen. Viel zu schnell ging der Abend vorbei. Mit einer Traumreise bei entspannender Musik endete der anstrengende Tag stimmungsvoll.
Der Sonntag begann mit einem Warm-Up-Tanz auf dem Burghof. Danach wurde der vorbereitete Vorstellungsgottesdienst mit allen Texten und Liedern einmal zur Probe gefeiert. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen brach die Gruppe mit den müden Teamern in Richtung Urberach und Petrusgemeinde auf.
Fazit: Die Konfirmandenfreizeit war ein schönes Erlebnis für alle, die dabei waren. Die Stimmung war gut, auch kleine Unstimmigkeiten konnten sie nicht trüben. Es wurde viel gesungen und gelacht. Und auch bei den Mahlzeiten, in den Pausen und beim Abendprogramm erlebten alle Gemeinschaft und hatten viel Spaß. Und so kann man letztendlich sagen: „Dabei sein ist eben doch alles!“
Ina März |