Freitag, 30. Juli 2010
Losung und Lehrtext für Freitag, 30. Juli 2010:

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Psalm 139,5

Ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten will; denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin.
Johannes 16,26-27
2009-10-09: "Gospeltrain" zum zweiten Mal in Urberach - ein ganz persönlicher Rückblick Drucken E-Mail
Freitag, 9. Oktober 2009, 18 Uhr – Während ich letzte Hand an die Dekoration lege, kommt bereits Workshopleiter Burkhard Jungcurt, der als Beauftragter des Zentrums Verkündigung der EKHN mit dem Gospeltrain-Projekt öfter in den verschiedensten Orten unterwegs ist. Nach und nach treffen die Workshop-Teilnehmer ein, einige Freunde und Bekannte aus der Petrusgemeinde und aus „meinem“ Emmauschor, einige bekannte Gesichter von früheren Workshops, an denen ich teilgenommen habe, aber auch viele Unbekannte. Nach einigen Absagen in den letzten Tagen sind zum Glück auch ein paar dabei, die ich noch nicht auf meiner Liste habe, diesmal auch mehrere Jugendliche und sogar eine Familie mit 3 Kindern. Am Ende sind es 45 Sängerinnen und Sänger, nicht nur aus Rödermark und dem Dekanat Rodgau sondern auch aus Offenbach, Frankfurt, Aschaffenburg und aus dem Odenwald.

 

19 Uhr – Es geht richtig los. Nach einigen Aufwärmübungen das erste Gospel „Sing a new Song“. Ich habe schon jetzt das Gefühl, dass sich der Aufwand wieder gelohnt hat. Bei „This Train“, dem Gospeltrain- Erkennungssong, der Etlichen schon bekannt ist, geht’s dann so richtig ab und ich merke, dass auch die Neulinge jetzt voll dabei sind.  Es klingt schon richtig gut, besonders weil diesmal 8 ½  Männer dabei sind (Der „halbe“ hat noch keine Männerstimme, singt aber trotzdem schon kräftig mit).

22 Uhr – Nach 3 Stunden intensiven Singens haben wir schon 5 Gospelsongs mehr oder weniger im Kopf, eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass wir, GEMA sei Dank, ohne Noten und heute auch noch ohne Textblätter singen. Ich weiß schon jetzt, dass mich diese Ohrwürmer auch noch einige Stunden um die eigentlich wohlverdiente Nachtruhe bringen werden.

Samstag, 10. Oktober, 9 Uhr – Erste Vorbereitungen für das Mittagsbüffet. Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet – da  kann man ja fast nichts Besseres machen als mit Singen in gute Stimmung zu kommen.

10 Uhr – Es geht weiter. Wir lernen noch einen neuen Song und die von gestern werden ins Gedächtnis zurückgerufen und durch weitere Stimmen ergänzt.

12.30 Uhr – Mittagspause – Während sich die Mitwirkenden am selbst bestückten Büffet stärken , wobei die Auswärtigen immer wieder die tollen Räume unseres Gemeindehauses bewundern, geht Pfarrerin Sonja Mattes mit Burkhard den Ablauf des abschließenden Gospelgottesdienstes durch. 

13.30 Uhr Während sich gute Geister in der Küche um das schmutzige Geschirr und in der Kirche um den Aufbau für den Gottesdienst kümmern, werden im Saal alle Gospels noch mal wiederholt. Der Chor singt so toll, dass Burkhard noch einen weiteren Song ins Programm nimmt.

15 Uhr – Die Band „Move“ trifft ein. Nach einer kurzen Kaffeepause für den Chor wird in der Kirche das Programm noch mal mit der Band geprobt.

16.30 Uhr – Bei sonnigem Wetter versuchen sich die Sänger rund um die Kirche auf den Gottesdienst einzustimmen, während die ersten Gottesdienstbesucher eintreffen.

17 Uhr – Gospelgottesdienst – Die Tauffamilie zieht gemeinsam mit Pfarrerin Mattes in die Kirche in. Wir sind alle gespannt, wie der 6monatige Marlon wohl die Begrüßung mit dem fetzigen „This Train“ aufnehmen wird, .Aber, oh Wunder, Marlon verschläft den Auftakt und ist auch während des gesamten folgenden Gottesdienstes durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Rhythmen spielen nicht nur in unseren Gospels eine wichtige Rolle, sondern sind auch Thema der Predigt von Sonja Mattes.

So wird es ein sehr stimmungsvoller, ganz besonderer Taufgottesdienst. Wie einige andere sicher auch rutsche ich bei einigen Songs immer mal wieder vom Alt in die Melodiestimme, aber das fällt den Zuhörern wohl kaum auf. Ich glaube, es hat allen gefallen, den Gottesdienstbesuchern und den Mitwirkenden. Aber selbst wenn das nicht der Fall gewesen wäre – die Hauptsache ist, dass es mir gefallen hat, denn für mich ist das Singen im Gospelchor die schönste Art, Gott zu loben und zu danken.



Dorothee Santner

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. April 2010 um 16:02 Uhr